Reisen 2015
Dublin und London
Fünf Tage Dublin und acht Tage London waren es in diesem Juli. Das Wetter war nicht so sommerlich wie im letzten Jahr, aber geregnet hat es nur an einem Tag in London. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind wie immer als Diashow zu betrachten.
Dublin
Kleine Bildersammlung aus der Stadt
Hotel und Frühstückscafe
Fünf Tage wohnten wir im Clifton Court Hotel, im vierten Stockwerk nach hinten. Im Erdgeschoss unser Lieblingspub Lonigan’s. Hier haben wir jeden Tag abgeschlossen.
Das Hotel liegt unmittelbar am River Liffey, fünf Gehminuten von Temple Bar. Zu unserem Frühstückscafe, dem Le Phare, waren es nur zwei Minuten.
Dublin Castle
ist ein Schloss in der Dame Street inmitten der Altstadt.
An der Stelle des Schlosses befand sich bereits im 10. Jahrhundert eine Festung. Sie wurde im Jahre 1170 von den Normannen erobert und in den Jahren 1204–1230 ausgebaut. Der Turm Record Tower aus dem Jahr 1226 ist bis heute erhalten geblieben. Die gegenwärtig existierenden Gebäude entstammen vorwiegend dem 18. und 19. Jahrhundert.
Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Dublin Castle auch Gefängnis. 1907 wurden auf Dublin Castle die Irischen Kronjuwelen gestohlen.
Bis zum Jahr 1922 befand sich am Schloss der Sitz der britischen Verwaltung von Irland. Die Repräsentationsräume The State Apartments aus den Jahren 1680–1830 werden noch heute bei den offiziellen Anlässen genutzt. Dazu gehören u. a. die Amtseinführung des Präsidenten des Landes wie auch die Treffen des Europäischen Rates, zuletzt im Jahr 2004.
Die drei letzten Bilder stammen aus der benachbarten Town Hall
Das Trinity College Dublin
ist eine renommierte Universität in der irischen Hauptstadt Dublin.
Das Trinity College ist das einzige College der University of Dublin, es ist Mitglied der Coimbra-Gruppe – ein 1985 gegründetes Netzwerk teils führender europäischer Universitäten.
Die Hauptattraktion ist die 1732 gebaute Alte Bibliothek, in der neben 200.000 alten Texten das berühmte Book of Kells, aber auch die älteste Harfe Irlands aufbewahrt werden. Spektakulär ist der Long Room – ein fast 65 Meter langer Raum, in dem die wertvollsten Bücher aufbewahrt werden.
St. Stephen’s Green
eine Grünanlage, angelegt im Jahr 1663 auf freiem Feld vor der Stadt. Mit der Zeit siedelten sich reiche Dubliner Bürger rund um den Park in herrschaftlichen Häuern an.
Zunächst hatten nur sie Zugang mit eigenen Schlüsseln. Im Jahr 1880 erwarb Sir Arthur Guinness den Park und schenkte ihn der Stadt.
Glasnevin Cemetery
ist mit einer Fläche von 50 ha der größte Friedhof Irlands. 1832 wurde in lasnevin, einem nördlichen Stadtteil von Dublin, auf Initiative von Daniel O’Connell eine Grablege für irische Katholiken gegründet. Aus ihm entwickelte sich der irische Nationalfriedhof.
Die National Botanic Gardens of Ireland
im Dubliner StadtteilGlasnevin umfassen auf gut 19,5 ha Fläche einen großen Park mit diversen Themengärten, mehreren Gewächshäusern und einigen Sammlungs- und Verwaltungsgebäuden. Die 1795 gegründete und heute über 20.000 Pflanzenarten und –varietäten beherbergende Anlage ist der wichtigste Botanische Garten der Republik Irland.
Pubs
Dublins Pubs sind legendär. Hervorheben möchte ich aber zwei, die sich nicht in der Innenstadt befinden. Der eine, Kavanagh’s, liegt unmittelbar am Glasnevin Cemetery, der andere, The Cobblestone, in Smithfield.
Vom Kavanagh’s sagt man, dass früher die Totengräber ihre Spaten durch eine Maueröffnung ins Lokal gehalten haben, der Wirt hat ihnen dann ein Bier daraufgestellt.
Im Cobblestone, das erst um 19:00 Uhr öffnet, wird feinste irische Folkmusik geboten.
Howth
ist eine Stadt im County Fingal in der Republik Irland mit knapp 10.000 Einwohnern.
Es liegt etwas östlich von Dublin, im nördlichen Teil der Halbinsel Howth Head und ist mit dem nahen Sutton über einen Isthmus verbunden. In der Vergangenheit wurde die Halbinsel Howth gelegentlich durch Sturmfluten und hohe Tiden vom Festland abgetrennt. Früher ein kleines Fischerdorf, bildet Howth heute eine der Endstationen des vorörtlichen Schienennetzes derDART.
Nördlich, nahe der Küste befindet sich eine kleine Insel namens Ireland’s Eye. Sie ist zurzeit ein designiertes Vogelschutzgebiet, das von Touristenbooten angesteuert wird.
Howth ist wegen seines Hafens mit zahlreichen Fischrestaurants und Fischgeschäften und der Klippen mit Wanderwegen ein beliebtes Ausflugsziel der Dubliner und vieler Touristen.
London
Einige, wenige Bilder aus der Stadt
Victoria and Albert Museum
Zur Zeit gibt es dort eine Ausstellung ‚Shoes peasure and pain‘, die uns interessiert hätte. 10 Pfund pro Senior und lange Schlange stehen waren dann doch nichts für uns. Aber das riesige Museum ist auch ohne Sonderausstellung immer einen Besuch wert.
Regent’s Canal
Bilder von einem längeren Spaziergang am Regent’s Canal von der Kingsland Road in Hoxton bis zur Mile End Road in Stratford
Pubs
Seit Jahren war unser Lieblingspub in der Innenstadt der am Leister Square. Dieses Jahr erlebten wir eine Enttäuschung! Man hatte es, ohne uns zu fragen, umgebaut. Keine gemütlichen Sitzgelegenheiten mit Tisch, nur noch Hocker und schmale Abstellflächen an den Wänden. Mehr Platz für stehendes Publikum. Die Speisekarte war dann auch entsprechend.
Zum Glück fanden wir in der Nähe einen guten Ersatz, The Imperial No. 5 von Taylor Walker. Gutes Essen und gut zu sitzen.
Ansonsten hatten wir bei uns in Hoxton gleich zwei gute Pubs um die Ecke, das Stage Head und The Duke of Wellington.
Drei Londoner Märkte
Hampstead Heath
Greenwich und Docklands
Portugal
Vila Gaivota
unsere Unterkunft seit nunmehr 10 Jahren.
Rua 25 de Abril
Am Abend unser Lieblingsaufenthaltsort in Ferragudo
Ferragudo
Noch ein paar Schnappschüsse aus unserem Wohnort.
Bei einem Foto habe ich mir einen kleinen Scherz erlaubt, mal sehen, wer’s merkt.
25. Abril 2015
Am Nationalfeiertag der Portugiesen, an dem die Nelkenrevolution gefeiert wird, findet jedes Jahr in Ferragudo auf dem zentralen Platz eine Feier statt.
Schulen und Vereine führen vor, mit was sie sich und ihre Schüler und Mitglieder das Jahr über beschäftigen.
Im Folgenden nur drei Beispiele:
Praia da Rocha
In 15 Minuten mit dem Auto zu erreichen, bietet die Praia da Rocha, zusammen mit der Praia do Castelo und der Praia do Vao bei Ebbe Strand für stundenlanges Wandern.
Die folgenden Bilder habe ich an vier verschiedenen Tagen gemacht.
Carvoeiro
der Nachbarort in östlicher Richtung. Oberhalb der Praia do Carvoeiro auf der östlichen Seite, existiert seit 2014 eine hölzerne Promenade (neudeutsch „walk“), die es möglich macht, küstennah zum Algar Seco zu spazieren. Das war zuvor nur auf einem Wanderpfad möglich, wenn man nicht auf der Straße gehen wollte.
Endpunkt des Spaziergangs ist entweder das Restaurant ‚Boneca‘ im Algar Seco oder, wegen der schöneren Aussicht, das Restaurant im ‚Algar Seco Parque‘.
Picota
sie ist mit 774 m die zweithöchste Erhebung der Serra de Monchique. Man blickt weit ins Alentejo oder bis zur Südküste der Algarve. Rund um die Picota gibt es eine Reihe von schönen Wanderwegen.
Die Strände bei Raposeira
liegen ca. 50 km westlich von Ferragudo. Praia do Zavial und Praia da Ingrina befinden sich südlich von Raposeira und sind auf guten, geteerten Straßen zu erreichen.
Die Zufahrt zur Praia do Barranco ist etwas abenteuerlicher, wie man auf den Fotos sehen kann. Die meist losen Steine erzeugen einen melodischen Klang beim Überfahren. Auf dem Parkplatz an der Bucht glaubt man sich 30 Jahre zurück in die Hippyzeit versetzt.
Cabo Sardao
heißt ein Kap, geziert von einem Leuchtturm, an der Westküste des Alentejo, im Kreis Odemira und bei der Gemeinde Sao Teotonio.
Die Region liegt in dem Naturschutzgebiet der Costa Vicentina, die im Norden von Sines bis zur Süd-West-Spitze von Portugal, dem Cabo Sao Vincente reicht.
Die Felsformationen sind atemberaubend. Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass die Störche, die im Alentejo weit verbreitet sind, sich ausgerechnet die dortigen Klippen als Nistplätze ausgesucht haben.
37°13'43,00''N 08°50'45,41''W
Die etwas kryptische Überschrift zur folgenden Bilderserie soll lediglich ausdrücken, dass es etwas Geheimnisvolles um den gezeigten Ort hat, und Geheimnisse behalte ich vorzugsweise bei mir.