Aktuelle Touren und Wanderungen
Kranzlstein
Am 16.11.2015 bei spätsommerlichen Temperaturen mit Manfred und Franz auf den Kranzlstein. Mit Franz war ich schon zwei Mal dort. Zuletzt im November 2013, da hatten wir auf dem Gipfelbankerl 45 cm Schnee.
Für Manfred war es eine Erstbegehung, so wie für Franz der Abstieg zum Paul-Gruber-Haus.
Die Bedingungen waren optimal. Es war sehr trocken, die Vegetation lag danieder, so dass der Weg gut sichtbar war. Lediglich dort, wo das Laub schon hoch am Boden lag, war meine Ortskunde gefragt.
Der Gföllsteig im Bluntautal
Am 29.09.2015 machten wir (Fritz, Helei und ich) uns auf die Suche nach dem „Stoanernen Bankerl“ am Gföllsteig, von dem aus Erzherzog Franz Ferdinand zu seiner Zeit eine exzessive Jagt betrieben hat. Am Tag erlegte er oft um die 100 Stück Wild.
Der Steig, der früher ein Reitweg war, ist mit den Jahren zum Teil kaum noch zu finden. Lawinen haben ihn stellenweise weggeräumt, Stauden wachsen ihn zu. Für uns erschwerend kam hinzu, dass das hohe Gras der herbstlichen Vegetation den Verlauf oft nicht klar erkennen ließ.
Wir waren gezwungen, aus Zeitgründen, die Tour vor erreichen unseres Ziels abzubrechen. Es war dennoch eine schöne und lehrreiche Unternehmung.
Im nächsten Frühjahr, nach der Schneeschmelze, planen wir einen neuen Versuch.
Hoher Schrankbaum (1.463 m) im Lattengebirge
Am 22.09.2015 hat Helei seinen letzten, noch unbestiegenen Gipfel im Lattengebirge erklommen. Fritz und ich durften ihn begleiten. So wurde es auch für uns eine Erstbesteigung.
Fünf Stunden waren wir unterwegs von Hallthurm und wieder zurück.
Eine eindrucksvolle, praktisch nie begangene Tour.
Botaniktour 2015 mit a.o.Univ.-Prof. i.R. Dr. Walter Strobl
Am 17.09.2015 begleitete, wie jedes Jahr einmal, Dr. Walter Strobl aus Salzburg „die üblichen Verdächtigen“, diesmal auf der Suche nach Rosen.
Gesucht haben wir auf der Königsbach-Alm, der Priesberg-Alm, der Gotzental-Alm und der Büchsen-Alm.
Wir konnten drei Spezies identifizieren:
Rosa canina (Hunds-Rose), Rosa subcanina (Falsche Hunds-Rose) und Rosa corymbifera (Hecken-Rose).
Hier einige Bilder von der schönen Tour bei Sonnenschein und Föhnsturm.
Vom 03. bis 12. August war mein Bruder wieder zu seinem jährlichen Wanderurlaub in Bad Reichenhall. Von den neun Touren. die wir in dieser Zeit bei extremer Hitze unternommen hatten, folgen hier die Fotoserien von nur zwei Wanderungen. Die restlichen waren oder sind vor nicht langer Zeit schon auf dieser Seite zu sehen gewesen.
Sittersbachtal
Am 10.08.2015 ging es von der Hirschbichlstraße ins Ofental. Eine Tafel mit seltsamer Aufschrift versperrte uns dort zunächst den direkten Weg ins Sittersbachtal. Wir folgten nicht der unverständlichen Bitte auf der Tafel, sondern begingen einen anderen, mir bekannten Weg. Der führte hinauf ins Ofental bis zum Begangsteig. Dem folgten wir bis zum Sittersbach. Von dort, links vom Bach, der vollkommen trocken lag, hinauf bis auf 1.800 m ins Hinterbergkar.
Der Abstieg verlief zunächst wie der Hinweg, auf dem Begangsteig überquerten wir aber jetzt den Sittersbach. Dann auf dem Steig links vom Bach, vorbei an der ehemaligen Sittersbach-Holzstube bis auf den ‚gesperrten‘ Forstweg. Jetzt wollten wir es wissen, warum ‚Baggerarbeiten‘ zwei geländegängige Bergwanderer aufhalten sollten. Baggerarbeiten waren nicht zu erkennen, dafür fehlte eine Brücke. Da wegen der Trockenheit kein Wasser floss, war es ein Leichtes unseren Weg wie geplant zu Ende zu gehen.
Hochalpscharte
Am 05.08.2015 wanderten wir von der Wimbachbrücke über das Wimbach-Schloss hinauf in die Hochalpscharte. Nach kurzer Rast hinab über Hoch-Alm-Diensthütte, Mitterkaser, Eckau-Alm wieder zurück zur Wimbachbrücke.
Besuch bei Pyrola media und Asplenium fissum
Für drei Tage hatte ich Besuch von drei sehr lieben Damen aus Frankfurt. Alles Botanikerinnen. Am 12.07.2015 führte ich sie zur, jetzt voll erblühten, Pyrola und zum Asplenium. Man (Frau) war sehr begeistert.
Weil wir danach noch Zeit hatten, wanderten wir noch durch die Weißbachschlucht; immer ein Erlebnis!
Die Halsgrube an der Reiteralm
Am 09.07.2015 war ich wieder mit Fritz und Helei botanisch unterwegs, wieder auf der Suche nach Pyrola media. Wir stützten uns auf eine sehr vage Angabe über einen früheren Fundort. Keine GPS Daten nur die Bezeichnung eines Flurstücks.
Wie die Bilder zeigen, waren wir dennoch erfolgreich.
Fast fünf Stunden waren wir unterwegs.
Zu Besuch bei zwei, in unserer Gegend seltenen Pflanzen
Am 01.07.2015 war ich für knapp drei Stunden mit Fritz und Helei unterwegs am Zwiesel. Wir wollten die Blüten der Pyrola media fotografieren, kamen aber ein bis zwei Wochen zu früh. Als Entschädigung hat mir Fritz das in der Nähe befindliche Vorkommen von Asplenium fissum gezeigt.
Wegen Pyrola media werden wir wiederkommen.
Moosen Alm
Am 28.06.2015 bei unfreundlichem Wetter mit Pilsi auf die Moosen Alm. Am Vortag sind sowohl Andrea wie auch Agnes mit ihren ’Mädels‘ auf die Moosen gezogen. Wir wollten zu den ersten Besuchern gehören.
Wegen des schlechten Wetters habe ich nur wenige Fotos gemacht.
Saalachtaler Höhenweg
Am 24.06.2015 habe ich mit Jürgen auf dem Höhenweg die Bayerischen Saalforsten umrundet. Mit der Asitzbahn geht es hinauf bis auf 1760 m zur Alten Schmiede. Der Weg führt über die Schönleitenhütte, die Wildenkarhütte, den Kohlmaiskopf bis zum Barnkogel mit 1709 m Höhe. Unterwegs hat man Höhen bis 1910 m zu ersteigen.
Kurz hinter dem Barnkogel beginnt man den Abstieg über die Spielbergalmen zum Unterberghaus auf 1000 m.
Einschließlich einer hundertminütigen Rast auf der Lindlalm waren wir sieben Stunden unterwegs. Auf Grund der vorausgegangenen extrem nassen Witterung an den Vortagen, waren, speziell im Abstieg, manche Passagen nur mit großem Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Fünf Stunden ist sicher ein reeller Wert für die Gehzeit.
Schattseittret
Am 13.06.2015 nahm ich an einer Botanischen Wanderung der Sektion Bad Reichenhall des DAV teil. Die Führung hatte Fritz Eberlein, Helei und ich assistierten. Es ging vom Hirschbichl die Forststraße bergauf. Am Abzweig ‚Eiblkapelle‘ nach links weiter für 50 Min. auf der Forststraße. Dann nach links ins steile Gelände auf Steigspuren in 60 Min. zum Schattseittret. Hier gab es eine längere Brotzeitpause.
Zurück ging es zunächst durch das Gelände bis zum bequemen Rundweg um den Litzlkogel. Am Jagdhaus vorbei, über den Bockbrucksteig, die Litzlalm zurück zum Hirschbichl. Mit der Gesellschaft machte ich dort noch eine Pause, bevor ich alleine zur Bindalm weiter zog.
Die Weißbachschlucht
Am 06.06.2014 nahm ich unter Führung von Herrn Hermann Hein an einer botanischen Exkursion in der Weißbachschlucht teil.
An heißen Sommertagen ist die Weißbachschlucht wegen der angenehmen Kühle und des vielen Schattens sehr zu empfehlen.
Mit der Abkühlung muss man es aber nicht so weit treiben, wie es eine Teilnehmerin, wenn auch unfreiwillig, tat. Es war zum Glück kein Unfall mit ernsten folgen, führt aber deutlich vor Augen, dass die Schlucht kein Sonntagsspaziergang ist.
„Trilho São Paulo“, von Ferragudo nach Carvoeiro
Während meines zweimonatigen Aufenthalts in Portugal habe ich diese Küstenwanderung, wie auch die Jahre zuvor mehrmals gemacht. Seit letztem Jahr hat der Trail nun auch einen Namen.
Drei Mal bin ich mit sehr netter Begleitung gewandert, drei Mal alleine. Der letzte Abschnitt, von Carvoeiro zum Algar Seco, ist im vorigen Jahr als Walk ausgebaut worden, so dass man ihn sogar mit dem Kinderwagen begehen kann.
Die Länge des natürlichen Abschnitts, vom Farol (Leuchtturm) von Ferragudo bis nach Carvoeiro ist auf einer Tafel mit 5,3 km angegeben und weist Schwierigkeiten auf, die bei uns in den Alpen mit einem roten Punkt gekennzeichnet würden. Die Dauer für die einfache Strecke ist mit +/- 3 Stunden angegeben. An guten Tagen, und wenn ich mich nicht zu lange mit den Blumen beschäftige, brauche ich 1,5 Stunden.
Sechs Mal hat man mehr oder weniger schroffe Einschnitte zu überwinden, wobei man jedes Mal von 30 bis 40 m Klippenhöhe bis fast auf Meereshöhe hinab und dann wieder hinauf kraxelt. Bei 34° im Schatten, der natürlich nicht vorhanden ist, kann man trotz Seewind ins Schwitzen kommen.
Die folgenden Bilder sind auf vier verschiedenen Wanderungen entstanden.
Heuberg über Siebenpalfen und Höllenbachsteig
Am 17.03.2015 mit Fritz eine winterliche Wanderung auf über 900 Meter Höhe gemacht, um den wunderbaren Blick auf Thumsee und Umgebung zu genießen.
Gödental-Höllenbachsteig
Am 15.01.2015 mit Fritz und Helmut bei kühlem Wetter einen knapp dreistündigen Spaziergang durch das Nonner Oberland gemacht. Die Diashow zeigt einige, wenige Impressionen.
Grubstein
Am 13.01.2015 mit Fritz nach sehr langer Pause, und zum ersten Mal im neuen Jahr ein „Gangei“ in unmittelbarer Nähe von Bad Reichenhall, in für mich doch noch unbekanntes Gelände. Begeistert haben mich die herrlichen alten Bäume, die es zu sehen gab, sowie unerwartete Ausblicke in die Landschaft.